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  • Thomas Schlagheck

NRW-Liga/Abschluß

Aus der Münst. Zeitung / Sport vom 3. Mai

SK Münster 32 spielt nun in NRW-Klasse

MÜNSTER Das ist ein harter Schlag für die Schach-Spieler des SK Münster 32. Nach dem letzten Spieltag steht die erste Mannschaft als Absteiger aus der Oberliga fest. Als Drittletzter der Tabelle spielt das Team ab Herbst nur noch NRW-Klasse – genau wie die zweite Mannschaft, die dort den Klassenerhalt schaffte. Von Jessica Beck

 „Am Anfang lief’s echt gut, doch dann war der Wurm drin“, analysierte der SK-Klubchef Thomas Schlagheck, den Saisonverlauf. „Wir haben die letzten vier Runden verloren. Und die Schlüsselpartie gegen den direkten Konkurrenten aus Erkenschwick war dann ausschlaggebend.“ Damals hatten die Münsteraner 2,5:5,5 verloren – letztlich trennten die beiden in der Tabelle nur zwei Punkte, die über den Abstieg entschieden. Auch das neunte und letzte Saisonspiel verloren die SK-Spieler am Wochenende mit 3,5:4,5 gegen den SV Wattenscheid II.

Schwere Aufgabe

„Wir haben gekämpft, aber konnten schließlich das Niveau der Oberliga nicht halten“, erklärt Schlagheck. Es werde schwer, in der nächsten Saison direkt wieder aufzusteigen. „Das ist auch nicht unbedingt das Ziel. Die Mannschaft will auf jeden Fall zusammenbleiben“, sagt Schlagheck. Die Stärke und das Potenzial seien zwar da, „doch alle haben unter Durchschnitt gespielt“. Nun müssten die Spieler erstmal pauken und trainieren. „Und dann schauen wir mal, wie es weitergeht. Wir müssen nun erst den Standort herausfinden, den wir in der NRW-Klasse haben“, sagt Schlagheck.

Zweite als Unterbau

Viel wichtiger sei aber der Klassenerhalt der zweiten Mannschaft gewesen. „Der Sprung in die Verbandsliga ist für viele Spieler ziemlich deprimierend“, erklärt der Vorsitzende des SK 32. Auch für die Jugend ist die zweite Mannschaft von Bedeutung, denn für den Übergang ist die Oberliga zu stark. Schlagheck: „Da wäre ein wichtiger Unterbau weggebrochen, wenn die Zweite abgestiegen wäre.“ Und auch die Junioren haben den Klassenerhalt in der Bundesliga West geschafft.

Für die erste Mannschaft steht jetzt eine lange Pause bis zum Herbst an. „Zum Wunden lecken. Und dann fangen wir frohen Mutes wieder an“, sagt Schlagheck.

Kritisch beäugt Frans Cuijpers die Lage am Schachbrett. Letztlich gestaltete sich diese für den SK Münster 32 aussichtslos, der Klub stieg aus der Oberliga ab. (Jean-Marie Tronquet)