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SK 32 II - 2. Rd.

 

Br. Rangnr. SC Bocholt 1 - Rangnr. SK Münster 32 II 3:5
1 1 Fuest, Martin - 9 Emunds, Hans Georg 0:1
2 2 Steiner, Karl - 11 Rehfeldt, Frank ½:½
3 3 Liesmann, Karsten - 12 Virnyi, Julius 0:1
4 4 Gajic, Goran - 13 Kubo, Thomas ½:½
5 5 Robeling, Stephan - 14 Kammers, Heribert ½:½
6 6 Hunhoff, Sebastian - 16 Niermann, Rainer 1:0
7 7 Hunhoff, Andreas - 2001 Ollech, Dirk ½:½
8 1001 Wüstnienhaus, Andreas - 3003 Fox, Jonas 0:1

Spielbericht Bocholt – SK 32 II

 

Im Vorfeld unseres Auswärtsspiels in Bocholt hatten wir neben dem Fehlen von Thomas (Kaufhold) den kurzfristigen, krankheitsbedingten Ausfall von Stefan (Müschenich) zu verkraften. Jonas (Fox) sprang dankenswerterweise ein und hat – das sei vorweggenommen – seine Sache gut gemacht.

Zur Chronologie der Ereignisse:

Hansi (Emunds) landete an Brett 1 mit Weiß einen Blitzsieg, wobei sein Gegner durch einen Fingerfehler eine Figur verlor. Da die schwarze Stellung aber auch bei besserer Fortsetzung schon bedenklich zu sein schien, könnten böse Zungen auch von mangelnder Variantenkenntnis sprechen. Mit dieser frühen Führung konnten wir dann ohne den Druck des Gewinnen-Müssens an den anderen Brettern agieren. Dies nutzte als erstes Dirk (Ollech) an 7, der ein frühes Remisangebot annahm. Die nächste beendete Partie war die von Heribert (Kammers) an 5. Nachdem er durch einen natürlich aussehenden Zug seinen Eröffnungsvorteil verspielt hatte, traf er die pragmatische Entscheidung, durch ein Figurenopfer am Königsflügel ein Dauerschach zu forcieren. Damit hatten wir früh zwei Weißpartien Remis gegeben, was unter normalen Umständen natürlich ungünstig ist, im konkreten Fall aber in Ordnung war, denn wir führten und an allen anderen Brettern war alles im grünen Bereich. Lediglich Frank (Rehfeldt) an 2 schien ausgangs der Eröffnung leicht unter Druck, konnte diesen aber abschütteln und stand in der Remis gegebenen Schlussstellung schon eher besser. Aber auch dieses Remis war in Ordnung, denn Julius (Virnyi) hatte an 3 seine gute Stellung durch ein taktisches Versehen seines Gegners schneller als erhofft gewinnen können und beim Zwischenstand von 3,5:1,5 war absehbar, dass nichts mehr anbrennen konnte. Die nächsten entschiedenen Partien waren die an 6 und 8. Während Rainer (Niermann) in ordentlicher Stellung durch eine Unachtsamkeit in einen Königsangriff geraten war und bald aufgeben musste, gelang es Jonas Gegner nicht, seine unangenehm zu verteidigende Stellung zusammenzuhalten. Figurengewinn und 4,5:2,5 für uns. Thomas (Kubo) versuchte an 4 noch eine Weile, aus seiner zwar besseren, aber wenig Ansätze für ein Spiel auf Gewinn bietenden Stellung etwas herauszuholen, schickte sich in aufkommender Zeitnot dann aber ins Remis.

Unter dem Strich steht somit ein ungefährdetes 5:3, das vielleicht noch ein wenig höher hätte ausfallen können, aber wir wollen nicht gleich übertreiben. Nach der heftigen Auftaktniederlage gegen Hattingen ging es für uns darum, gegen die schwächste Mannschaft in unserer Staffel die Punkte einzufahren, und das haben wir trotz der Ausfälle souverän geschafft. Der nächste Gegner wird mit Lippstadt wieder ein anderes Kaliber sein.

Heribert Kammers