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  • Thomas Schlagheck

U 10 - 1./2. Runde - aktualisiert

 

Eine richtig gutes Team hat sich auf den Weg zu seiner ersten Deutschen Meisterschaft gemacht. Die U10-Mannschaft des SK Münster 32 spielt in Magdeburg bei der offenen Deutschen Vereinsmeisterschaft U10 mit. Insgesamt 50 Teams aus ganz Deutschland sind am Start – und zwar keine schlechten.

Gespielt wird in Viererteams; 7 Runden mit jeweils einer Stunde Bedenkzeit pro Spieler. Für uns war dies ein großes Abenteuer, zu dem wir in großer Delegation anreisten. Neben fünf Spielern noch vier Eltern und Rainer Niermann als Betreuer. In Magdeburg war wir im Vier-Sterne-Hotel „Maritim“ untergebracht. Die Spieler kamen miteinander und mit der ungewohnten Umgebung gut zurecht; es hat sich ein richtiges Team geformt, das uns noch viel Freude bereiten wird.

Die Münsteraner spielen in folgender Besetzung:

Adrian Kamp – 9 Jahre. Adrian schwimmt derzeit auf einer Erfolgswelle. Herausragend war seine Leistung beim Challengers-Turnier in Senden, in dem er vier Punkte aus sieben Partien holte – gegen richtig gute und erfahrene Gegner. Er spielt erfinderisch und trickreich.

David Toval – 7 Jahre. Der „kleine“ David. Ein richtiger Fuchs am Schachbrett mit einem unwiderstehlichen Drang auf die gegnerische Königsstellung.

David Hungeling – 10 Jahre. Der „große“ David. David ist ein zäher und umsichtiger Spieler. Im Jahr 2013 hat er große Fortschritte gemacht und er spielt auf einem Niveau mit den beiden Spitzenbrettern.

Lennart Schröder – 8 Jahre. Der Nachwuchsstar. Lennart hat noch keine DWZ, aber er spielt schon sehr positionell und reif. Im Oktober beim großen Blitzturnier im Rahmen des Münsterland Opens hat er sechs Punkte geholt und gezeigt, dass er ein wirklich gutes Händchen har. Noch spielt er allerdings zu schnell und macht dann Flüchtigkeitsfehler.

Rafael van Lindt – 9 Jahre. Rafael ist der kleine Bruder von Chiara und Marietta. Rafael lässt immer wieder seine Fähigkeiten aufblitzen; er ist für jeden ein gefährlicher Gegner. Mit etwas mehr Erfahrung wird er schnell große Fortschritte machen.Verhindert ist leider Ivan Vakhrushev (9 Jahre). Aber auch ohne ist der Trumpf der Mannschaft ihre Ausgeglichenheit. Obwohl wir nur in der zweiten Hälfte des Teilnehmerfelds gesetzt sind, ist uns ein Platz im vorderen Mittelfeld zuzutrauen. Und da wir zu fünft antreten, kann jeweils einer von uns im „Ersatzspielerturnier“ antreten, in dem wir uns richtig gut Chancen ausrechnen. Denn hier tritt jeweils unser pausierender Spieler an – und wir verteilen diese Pausen gleichmäßig über alle Spieler.In der ersten Runde brachte uns die Auslosung gleich einen der Turnierfavoriten als Gegner, Leipzig. Der Kamp war offen und spannend, aber am Ende verloren wir mit 1,5:2,5. Lennart steuerte ein Remis bei und David Toval gewann. Adrian und Rafael verloren. Im Reservisten-Turnier sammelte der „große“ David unseren ersten Punkte. Die zweite Runde brachte unseren ersten Sieg. Mit 3 : 1 gewannen wir gegen die Zweitvertretung der Schachzwerge aus Magdeburg. Alle vier spielten gute Partien, nur Lennart griff in guter Stellung einmal grob fehl.  Diesmal pausierte Adrian, der dafür im Reservisten-Turnier gewann.