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Bericht 7. Runde

6 Punkte aus 6 Partien waren schon ein hervorragender Score.
Und viele würden in dieser Lage einen Gang runter schalten. Anders IM Toms
Kantans: die längste Partie des Tages spielte er gegen IM Dirk Schuh. Er suchte
die Entscheidung, erreichte ein Turmendspiel mit einem Mehrbauern – aber konnte
sich letztlich nicht durchsetzen. Remis hieß das hart umrungene Ergebnis.

Dies nutzten die Spieler an den nächsten Brettern, den
Abstand zu verkürzen. Drei Spieler mit 4,5 Punkten gewannen ihre Partie und
kamen somit bis auf einen Punkt an den Führenden aus Lettland. FM Jasper Holtel
vom SK Münster 32 setzte seine Erfolgsserie fort, indem er den Vereinskollegen
FM Laurence Webb schlug. Die Partie gleich dabei wohl einer Berg- und Talfahrt
– euphemistisch ausgedrückt würde man sagen, es war eine abwechslungsreiche
Kampfpartie. GM Alexander Zubarev und IM Karl-Heinz Podzielny wurden ihrer
Favoritenstellung gerecht und konnten sich über manche Enttäuschung der letzten
Tage hinwegtrösten.

Am meisten wunderte sich das Publikum über den erneuten Sieg
des neunjährigen Mongolen Yesuntumur Tugstumur. Nach verhaltenem Turnierstart
zeigt er nunmehr eine große Reife und gleichzeitig Unbekümmertheit. Fünf Punkte
aus sieben Partien stehen zu Buche. Sein Gegner, Carsten Hecht, hat sich allerdings
wohl selbst abgeschossen.

Das Challengers brachte im Duell der beiden Führenden eine
Vorentscheidung: Kai Röwekamp aus Habsergen/Gaste hat fünf aus fünf und ist
damit in einer bequemen Situation. Im mVerfolgerfeld läßt vor allem Maximilian
Wensing aufhorchen. Der 12jährige aus Ahaus-Wessum schlug den Turniernestor
Paul Fischer (Drensteinfurt). Paul Fischer ist mehr als sechsmal so alt wie
Maximilian!