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SK 32 VI, Bezirksliga, Runde 5

SK Münster 32 VI. - SF Greven I. 4 : 4
Sind wir noch zu retten?

 

1. Bernd Jahnke - Hans-Ludwig Volk 0-1
2. Siegfried Stuchlik - Ralf R. Mohring +-
3. Wolf-Dieter Raschke - Dieter Küstermann 0-1
4. Fritz Zörn - Peter Dolscheid remis
5. Dr. Johannes Arndt - Andreas Töws 0-1
6. Wolfgang John - Dieter Klopp 1-0
7. Michael Bernemann - Jochen Laurenz remis
8. Rolf Redemann - Ulrich Hornemann 1-0

Es sieht nicht danach aus. Selbst ein kampfloser Punkt und ein noch zusätzlich ersatzgeschwächter Gegner verhalfen uns trotz Bestbesetzung (bis auf Wolfgang Thomas am achten Brett) nicht zum ersten Saisonsieg. An den meisten Brettern hatten wir die deutlich bessere DWZ und an keinem eine schlechtere. Nach den bisherigen Saisonleistungen ist aber die Verunsicherung offenbar so groß, dass wir als Team unter unserem Level spielen. Wir liegen jetzt mit 2 : 8 Punkten schon drei Zähler hinter dem 7. Rang. Viel schlechter kann es kaum noch laufen. Vielleicht befreit uns dieses Tatsache und wir zeigen in den letzten vier Runden endlich unser wahres Gesicht. Andernfalls steigen wir sang- und klanglos ab.
Den einen Mannschaftspunkt sicherte Rolf Redemann in der längsten Partie des Tages. Mit kühnen Bauernvorstößen engte er seinen Widerpart früh ein und ließ ihm keine Gegenchancen. Unseren ersten Sieg errang Wolfgang John im Frühstadium seiner Partie. Mit einem Abzugsangriff fing er die gegnerische Dame. Kurioserweise geschah dieser Damenfang kurz darauf ein zweites Mal, diesmal jedoch zu unseren Ungunsten. Wolf-Dieter Raschke war der Unglücksrabe, der einen Bauern fraß und kein Rückzugsfeld mehr für seine Dame fand. Bernd Jahnke geriet früh in eine positionell zweifelhafte Stellung und der umsichtige Hans-Ludwig Volk realisierte letztlich seinen Vorteil. Johannes Arndt erkannte zu spät die Gefährlichkeit einer von einem Turm unterstützten Bauernwalze und verlor. Die frühen Remisen von Fritz Zörn und Michael Bernemann retteten wenigstens das Unentschieden im Gesamtergebnis. Auch wenn jeder an seinem Brett nur still sein Bestes gibt, erleben wir Schach doch auch als Teamsport mit Hochs und Tiefs.
Schön, dass es so ist. Und auf jedes Tief folgt bekanntlich ein Hoch, die Frage ist nur: Wann?
Ernst-Theo Goebel