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SK VIII, Kreisliga, Runde 8
Aufstieg !!
Durch ein weitgehend ungefährdetes 4 : 2 beim zweitplatzierten der Liga, der vierten Mannschaft von Nienberge, konnten wir uns den Aufstieg in den Bezik sichern und stehen bereits eine Runde vor Schluss als Klassensieger fest. Dies obwohl unsere Gegner uns gleich zu Beginn durch eine völlig neue Variante überraschten, auf einmal tauchten an Brett 5 und 6 (der Kreisliga) zwei Spieler mit 1617 und 1834 DWZ auf, welche die ganze Saison noch nicht gespielt hatten. Darauf soll hier gar nicht weiter eingegangen, sich aber wenigstens kurz drüber amüsiert werden...... ....... ........
Das erste Ergebnis gab es an Brett zwei, hier habe ich gesessen. Die Eröffnung war langweilig,das Mittelspiel sehr ausgeglichen. Der Nienberger Spieler schrieb später in den Mannschaftsbericht, er habe kurzzeitig sogar besser gestanden, was ich jedoch abstreiten möchte. Sollte ich damit jedoch Unrecht haben, wird es wohl niemals jemand erfahren. Im 20. Zug gab es einen ungeschickten Abtausch, ein Schach und tatsächlich ein ersticktes Matt, beinahe zumindest, mein Gegner konnte es durch Aufgabe im 22. Zug verhindern. Weiter ging es an Brett 3, wo Felix Bandur im Mittelspiel eine Qualität gewinnen konnte und diese später durch ein mühsames Endspiel zum Gewinn trug. Dass er dabei einen zweizügigen Damengewinn übersah, trug zur allgemeinen Erheiterung bei. Das nächste Ergebnis kam von Brett 6, an dem unser Ersatzspieler Cyril Sokolowski eine ganz hervorragende Partie spielte. Der Kampf gegen seinen zur Zeit noch 350 Punkte höher bewerteten Gegner war stets solide und brachte ihm zunächst die bessere Struktur, dann eine Qualität und schließlich eine Mehrfigur was zum Sieg reichte. 3:0 also bis dahin und genug um den Aufstieg auch theoretisch nicht mehr verpassen zu können. Zum 3:1 kam es an Brett 4, wo Carsten Scheiper sich in einem etwas unglücklichen Endspiel mit Läufer gegen Springer wiederfand. Es gab eine geschlossene Bauernkette von der A- bis zur E-Linie, insgesamt je 7 Bauern, was das Spiel für seine Seite sicherlich enorm erschwerte. Am Ende übersah er eine Möglichkeit des Gegners den Springer geschickt zu opfern und musste aufgeben. Das nächste hart umkämpfe Ergebnis gab es an Brett 5. Hier spielte Stefanie Zerwas mit den weißen Steinen gegen den über 700 Punkte höher bewerteten Ersatzspieler der Nienberger. Klare Sache will man meinen und tatsächlich sah es zwischenzeitlich danach aus, allerdings für unsere Seite. In einer sehr verhakten, doch nicht geschlossenen Stellung agierte Steffi sehr umsichtig und sah eine wunderschöne Kombination, mit der sie durch ein Läuferopfer entscheidende Linien um den gegnerischen König öffnen konnte, stand danach mit einer Minusfigur glatt auf Gewinn. Leider wurde sie daraufhin etwas nervös, machte einen ungenauen Zug und verlor dadurch den Vorteil. Zu allem Übel übersah sie, nun um das remis kämpfend, im Endspiel dann eine widerliche Springergabel und musste traurig aufgeben. Philipp Gottkehaskamp an Brett 1 nahm sich am meisten Zeit, erspielte sich umsichtig und solide wie die ganze Saison über erst eine, dann zwei Mehrfiguren, stellte in Zeitnot eine wieder ein, die sein Gegner, ebenfalls in Zeitnot, jedoch nicht wollte, und hatte im Endspiel eine Fülle von Material mehr, was zum Endstand von 4:2 führte. In der nächsten Saison geht es also in der 2. Bezirksklasse weiter, eventuell mit leicht veränderter Mannschaft und dem Problem 8 Bretter besetzen zu müssen.
Eine Randnotiz: Während wir mit unserem Sieg die Nienberger von Platz 2 der Tabelle verdrängten, konnte die Mannschaft von Müssingen dorthin aufrücken. Dazu
musste sie ihren Mannschaftskampf gegen Hiltrup natürlich gewinnen, aber wie ? Drei remis und drei kampflose Partien lese ich bei Ergebnisdienst.net , soll das ein Witz sein?
André Sroka
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