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SF Raesfeld/Erle - SK 32 III

Einen Arbeitssieg errang die 3. Mannschaft in Raesfeld, der aber mit 5:3 auch in dieser Höhe verdient war. Noch wertvoller wird dieser Sieg dadurch, dass er gegen einen direkten Tabellennachbarn errungen wurde.

Leicht ersatzgeschwächt, Dieter Stremmer und Uwe Raddatz wurden durch die beiden Ersatzspieler Reinhard Hund und Lothar Lindenblatt vertreten, trat die 3. Mannschaft in Raesfeld an. Beide drückten der Partie in unterschiedlicher Weise ihren Stempel auf. Lothar machte den Anfang: er hatte einem direkten Königsangriff seines Gegners nichts entgegen zu setzen und so stand es 1:0 für Raesfeld.  Julius Virnyi machte in einer unklaren Partie Remis. Sein Gegner opferte eine Figur und rettete sich danach in ein Dauerschach. Philipp Gottkehaskamp erspielte sich schnell Vorteile und eine Qualität und besiegte seinen überforderten Gegner sicher. Thilo Küssners Gegner stellte kurz darauf den Partieverlauf auf den Kopf. Schon wieder lagen wir in Rückstand!

An den restlichen Brettern sah es zu diesem Zeitpunkt nach Siegen für Jan-Eric Chilla und Klaus Wingenfeld aus, Reinhard Hund hatte aus einer guten Stellung ein verlorenes Endspiel gemacht. Meine Stellung war die ganze Partie über ausgeglichen, aber angesichts eines drohenden 4:4 unternahm ich Gewinnversuche...

Jan gewann dann auch noch vor der  Zeitkontrolle. Er hatte am Damenflügel eine Bauernlawine in Gang gesetzt und war mit dem Turm auf die 7. Reihe eingedrungen. Einen Konter im Zentrum, der in einem gegnerischen Freibauern auf der 2. Reihe mündete, beendete Jan durch eine Königsblockade, bevor er selbst zwei Freibauern entscheidend in Marsch setzte. Und Reinhard gewann dann doch noch! Sein Gegner musste angesichts einer Mattdrohung eine Figur und dann schnell den Punkt hergeben. Klaus' Spielpartner versuchte sich mit einer Minusqualität in einer Festung einzuigeln, die aber nach einigen genauen Manövern zusammenbrach. Meine Stellung war inzwischen kritisch. In einem Doppelturmendspiel hatte ein gegnerischer Freibauer die 5. Reihe erreicht. Nach einigen Ungenauigkeiten gelang mir der Tausch eines Turmpaares und mit der Eroberung des Freibauern war die Stellung völlig ausgeglichen.