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  • Thomas Schlagheck

SK VI., Bezirksliga, Runde 7

Der erste Sieg

1. Siegfried Stuchlik

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Thomas Glotzbach 1 : 0
2. Wolf-Dieter Raschke

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Gerd Knierim 0 : 1
3. Fritz Zörn

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Werner Kerkhoff 1 : 0
4. Dr. Johannes Arndt

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Ulf Brambrink 0 : 1
5. Michael Bernemann

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Jörg Ennen remis
6. Dr. Wolfgang Thomas

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Alwin Bexten 1 : 0
7. Meinhard Sobel

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Steffen Müller 0 : 1
8. Rolf Redemann

-

Martin Krimphove 1 : 0

 

Kaum zu glauben, aber wir können tatsächlich noch gewinnen. In einem äußerst spannenden Match fiel erst um 22.00 Uhr die Entscheidung durch den hart umkämpften Sieg von Siegfried Stuchlik. Er realisierte in seiner ruhigen, methodisch sicheren Spielweise in einem Läufer/Springer-Endspiel einen Mehrbauern. Fast alle Kiebitze tippten auf ein Remis, aber wenn einer von uns einen kleinen Vorteil auch gegen starke Gegner zum vollen Erfolg führen kann, dann ist es Siegfried.

Den ersten Punkt holte früh Rolf Redemann, der seinen Gegner klar dominierte. Unmittelbar nach der ersten Zeitkontrolle gewannen fast zeitgleich Fritz Zörn und der seit vier Runden sehr vermisste Wolfgang Thomas ihre Partien souverän. Fritz drang in die Stellung von Werner Kerkhoff ein und gewann mit einem Abzugsschach Material und Partie. Wolfgang ließ Alwin Bexten in einem Bauernendspiel mit Mehrbauer und einem zentralisierten König keine Chance. Den vorentscheidenden halben Punkt zum 3,5 : 3,5 Zwischenstand sicherte uns Michael Bernemann mit einem ungefährdeten Remis gegen Jörg Ennen.

Die übrigen drei Partien sahen unsere Gäste als klare Sieger. Johannes Arndt büßte im Mittelspiel einen Bauern ein und setzte dann mit einem Qualitätsopfer alles auf die Karte Angriff. Durch einen überraschenden Damenzug widerlegte Ulf Brambrink das riskante Manöver. Johannes Formkrise dauert leider genauso an wie die von Wolf-Dieter Raschke, der früh den Faden verlor und schließlich mit zwei Minusbauern kapitulieren musste. Auch Meinhard Sobel agierte unglücklich. Aufgrund einer Zugverspätung trat er hastig ans Brett und geriet schon in der übereilt gespielten Eröffnungsphase in eine positionelle Verluststellung, aus der er sich nicht mehr befreien konnte.

Wie geht es nun weiter? Durch den überraschenden Punktverlust des Spitzenreiters SF Beelen daheim gegen die SF Telgte und der ebenfalls unerwarteten Niederlage des SK Lüdinghausen gegen die SF Greven haben unsere beiden letzten Kämpfe gegen Beelen und in Lüdinghausen zusätzlich an Brisanz gewonnen. Der Erfolgsdruck lastet nun verstärkt auch auf unseren Kontrahenten, wobei wir als Tabellenletzter und Fast-Absteiger jedoch in der angenehmeren Außenseiterposition sind. Dazu schenkt uns das erste Erfolgserlebnis nach langer Zeit frischen Elan. Der Klassenerhalt jedenfalls ist bei nur einem Punkt Rückstand auf die Ränge 7 und 8 keine Utopie mehr.