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SK V., Bezirksliga, Runde 9

SF Greven I. - SK Münster 32 V. 2 : 6

Ohne Wenn und Aber

1. Robert Schäfertöns - Siegfried Stuchlik 0 : 1
2. Dieter Küstermann - Wolf-Dieter Raschke 1 : 0
3. Hans-Ludwig Volk - Dr. Johannes Arndt 1 : 0
4. Andreas Töws - Meinhard Sobel 0 : 1
5. Peter Dolscheid - Rolf Redemann 0 : 1
6. Michael Krupka - Ernst-Theo Goebel  0 : 1
7.  Andreas Hajek - Yi-Nan Lui 0 : 1
8. Ulrich Hornemann - André Sroka 0 : 1

Zum Abschluss der Saison boten wir in Greven eine ausgesprochen starke Leistung. Obwohl von unserer Stammformation nur Siegfried Stuchlik und Wolf-Dieter Raschke zur Verfügung standen und wir an den Brettern 2 bis 6 nominell unterlegen waren, gab es an den sechs Siegen nichts zu deuteln. Zumeist kamen wir bereits in der Eröffnung oder dem frühen Mittelspiel in Vorteil und gewannen jeweils sicher. Sehr dankbar bin ich Yi-Nan Lui und André Sroka aus der VII. Mannschaft, dass sie sich für den Einsatz in der V. gerne bereit fanden. Sie wurden ihrer Favoritenrolle auch gerecht und holten ganz souverän die ersten beiden Punkte für uns. Siegfried Stuchlik lehnte ein frühes Remisangebot ab, vergrößerte Zug um Zug seinen Vorteil und Robert Schäfertöns kapitulierte nach dem Verlust des dritten Bauern. Dieter Küstermann und Wolf-Dieter Raschke, die bereits vor Urzeiten gemeinsam bei Caissa Münster spielten, lieferten sich den längsten Kampf des Tages, in dem der Grevener Schachfreund seinen Raumvorteil gewinnbringend nutzte. Johannes Arndt geriet gegen Hans-Ludwig Volk unter Druck und wurde in verlorener Stellung matt gesetzt. Meinhard Sobel, Rolf Redemann und ich gewannen gegen unsere jeweils deutlich DWZ-stärkeren Gegner zu unserer eigenen Überraschung erstaunlich sicher. Meinhard und Rolf überspielten Andreas Töws bzw. Peter Dolscheid positionell mit Materialgewinnen, während ich ein von Michael Krupka im 10. Zug gebrachtes Leichtfigurenopfer gegen zwei Bauern widerlegte.

Die sympathischen Schachfreunde aus Greven sind durch die Niederlage leider abgestiegen, da die einen Punkt zurückliegende II. Mannschaft der Indischen Dame gegen den SC Hiltrup gewann. Unser sportliches Ziel war es, trotz der nominellen Schwäche zumindest eine Punkteteilung zu erreichen, um uns nicht dem Vorwurf der Wettbewerbsverfälschung auszusetzen. Das ist uns wider Erwarten deutlich gelungen.

Das Saisonfazit fällt positiv aus, denn nach den beiden Startniederlagen gegen die beiden Tabellenersten Schach Nienberge II. und SK Dülmen II. verloren wir nicht mehr und übertrafen mit 12:6 Punkten unser Vorjahresresultat von 10: 8. Ich bedanke mich bei allen SF für ihre Zuverlässigkeit und das freundschaftliche Miteinander.