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SK 32 III, Verbandsklasse B, Runde 1

Eine klare Angelegenheit hätte der Saisonauftakt gegen den SK Metelen werden können. In den letzten Jahren gab es immer ungefährdete Siege, zuletzt vor genau einem halben Jahr. Außerdem traten die Gäste ohne ihre beiden Spitzenbretter an. Aber dann gab es doch einige Turbulenzen...

 

1.

Busch, Martin

--

Bückers, Bernhard

1:0

2.

Overesch, André

--

Wigger, Frank

remis

3.

Greßhoff, Werner

--

Denkler, Jürgen

0:1

4.

Sundorf, Jannik

--

Knocks, Elmar

0:1

5.

Virnyi, Julius

--

Blanke, Martin

1:0

6.

Wingenfeld, Klaus

--

Focke, Robert

1:0

7.

Gottkehaskamp, Philipp

--

Gravenkötter, Christian

remis

8.

Küssner, Thilo

--

Klockenkemper, Nico

1:0

Den ersten vollen Punkt steuerte Thilo an Brett 8 gegen seinen völlig überforderten Gegner schon nach relativ kurzer Spielzeit bei. Der Klassenunterschied machte sich bereits beim ersten Angriff bemerkbar, bei dem Thilo bereits eine Figur gewinnen konnte. Einige Züge später gab der Gegner dann auf. Ebenso sicher, nur nicht ganz so schnell, überspielte Martin seinen Gegner als Schwarzer. Nach der Eröffnung sah es zunächst sehr ausgeglichen aus, dann baute Martin aber zunehmend Druck am Königsflügel auf und provozierte erste Schwächen. Der recht einseitige Spielverlauf führte dann noch vor der
Zeitkontrolle zu einem glatten Sieg.

An Brett 2 wirkte der Spielverlauf recht ruhig. André's Kontrahent spielte sehr passiv, jede angegriffene Figur wurde nach hinten in Sicherheit gebracht. André hatte bald eine vorteilhafte Position, sogar bis zu zwei Freibauern auf der sechsten Reihe. Leider verflachte die Partie. Das folgerichtige Ergebnis war daher ein Remis, ebenfalls noch vor der Zeitkontrolle. Bei Julius an Brett 5 sah es zunächst nach einer Abtauschorgie der Schwerfiguren aus, bis Julius mit einem Springer einen schönen Vorposten erobern konnte. In der Folge erhöhte er den Druck weiter und drang entscheidend am Damenflügel in die weiße Stellung ein, womit wir zu einem deutlichen 3,5:0,-Zwischenstand kamen.

Zu diesem Zeitpunkt sah es bei mir an Brett 3 mit einem Mehrbauern in einem Leichtfigurenendspiel nach einem sicheren Sieg aus. Janniks Stellung an Brett 4 sah dank zweier Mehrbauern auch klar aus. Klaus an Brett 6 hatte ebenfalls einen Mehrbauern, allerdings wirkte die schwarze Stellung fest, alle Einbruchsfelder schienen sicher abgedeckt.
Philipp an Brett 7 hatte ebenfalls eine vorteilhafte Stellung in einem Leichfigurenendspiel hatte er einen Läufer gegen Springer. Und plötzlich war alles ganz anders!

Jannik ließ einen schwrazen Bauern bis nach f3 vorrücken und konnte das Matt nicht mehr verhindern. Mir unterliefen eine ganze Reihe schwerer Fehler in Folge. Zunächst verpatzte ich die Position zu einem remisigen Endpiel mit Minusbauer und ungleichfarbigen Läufern. Dies langte jedenfalls noch nicht, also ließ ich noch einige Fehler folgen und verlor dann letztendlich die Partie.

Weil so wenige Partien noch liefen, beǵann nun auch schon das Einsammeln des Spielmaterials. Da an Philips Brett zu diesem Zeitpunkt niemand saß, baute jemand dort auch schon die Uhr ab! Zum Glück war die Partie remis, aber einen Schreckmoment gab das doch!

Und Klaus gewann am Ende seine Partie auch. Zunächst zertrümmerte er unter Bauernopfer die schwarze Königsstellung (und seine eigene). Anschließend jagte er mit Dame und Läufer den schwarzen König. In der Analyse nach der Partie war kein zwingender Gewinnweg zu finden, der Schwarze ließ seinen König jedoch in die Ecke treiben und konnte letztlich Figurenverlust und Matt nicht mehr verhindern.