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The Empire strikes Back ! SK 32 I

The Empire strikes Back!

Bericht vom Mannschaftskampf der Landesliga SK Münster 32 gegen SV Aachen vom 24.10.2010.

Es wird ja behauptet, dass manche Menschen oder halt auch Mannschaften erst unter Druck zur Höchtsform auflaufen. Diesen Eindruck konnten die Zuschauer des NRW-Liga-Kampfes im Studieninstitut gegen den SV Aachen bekommen. Nach der Niederlage im ersten Kampf bestand schon wieder früh in der Saison die Gefahr sich im unteren Tabellendrittel festzusetzen.So gab Christoph also die Devise aus, dass „nun gepunktet werden müßte“.Dieser Aufgaben kamen wir gestern alle gerne nach.Etwas entgegen kam uns hierbei die verspätete Anreise des SV Aachens, da standen zu Beginn dann schonmal 15 Minuten weniger auf der Uhr unserer Gegner.Alle Partien entwickelten sich ordentlich bis vielversprechend, Renè sprach von „guter Konzentration und Kampfeswillen“ bei allen Akteuren. Einzig der hohe Zeitverbrauch bei Daniels Partie irritierte ein wenig, sein Gegener Ralf Frombach hatte offenbar eine für Daniel unbekannte Variante aufs Brett gebracht.

Renè hatte als Schwarzer einen Franzosen bei dem er klar mehr über die strategischen Notwendigkeiten wusste, als sein Gegner. Dabei waren die geschwächten Felder des Weissen wichtiger als Rene`s Entwicklungsnachteil. Der weitere chancenlose Partielverlauf grenzte dann nahezu an eine Demütigung des Gegner. 1:0

Die Traumpartie des Kampfes, möglicherweise schon der Saison, spielte Manuel gegen IM Hubert Sonntag. Wie man Manuel so kennt sprang er den Gegner als Weisser erstmal im Engländer mit g4 an. Der irritierte Gegner kam dann gar nicht mehr zurecht und Manuel machte so weiter. Zack, ein Bauernopfer gefolgt von einem Qualitätsopfer am Damenflügel, dann ein Damenschwenk über a4 nach g4 auf den geschwächten schwarzen Königsflügel und dann der Abschlusshammer, ein Damenopfer auf g7 mit anschliessendem Matt. Eine absolute Hammerpartie und Jedem zum Nachspielen zu empfehlen. (Partien stehen in einigen Tagen auf der NRW-Schachbundseite zum Download bereit)Möglichwerweise übertrug sich dieses Selbstvertrauen auch auf die restlichen Spieler, denn jetzt wurden nur noch Punkte eingesammelt:Sieg von Georg, Remis durch Frans und Christoph, noch zwei Siege durch Daniel und mich und dann noch ein remis durch Peter. 6,5 Punkte standen am Ende auf dem Konto des SK’s, keine Partie verloren – Super, das Imperium ist wieder zurück.

Gerne hätten wir unserer zweiten Mannschaft, die sich parallel gegen Herne-Sodingen leider mit 3:5 geschlagen geben mußten, ein paar Punkte abgegen aber das ist ja leider nicht möglich.

Frisch gestärkt mit diesem Punktepack geht die 1. Mannschaft im November in Katernberg erneut auf Punktejagd, dann hoffentlich wieder auch mit Guntram, den wir an dieser Stelle Grüße nach England schicken! Euer Martin

Es gibt so Tage…

 

Nach der knappen Niederlage zum Auftakt gegen den Godesberger SK wollten wir gegen die etwa gleichstarken Aachener unbedingt punkten, um einen kompletten Fehlstart zu vermeiden.

 

Wir wollten es und wir haben es getan. An einem Tag, an dem (fast) alles klappte.

 

Br.

Rangnr.

SK Münster 32 I 

-

Rangnr.

Aachener SV 1

6,5:1,5

1

1

Cuijpers, Frans

-

2

Koch, Thomas

½:½

2

3

Bosboom, Manuel

-

4

Sonntag, Hans-Hubert

1:0

3

4

Libeau, Rene Andre

-

6

Meessen, Rudolf

1:0

4

6

Molinaroli, Martin

-

7

Klein, Felix

1:0

5

7

Rott, Georg

-

1001

Begnis, Nikolaos

1:0

6

8

Korth, Daniel

-

1002

Frombach, Ralf

1:0

7

1002

Kamp, Christoph

-

10

Dischinger, Frank

½:½

8

1003

Bolwerk, Peter

-

12

Titgemeyer, Sven

½:½

Lange her, dass wir gegen einen guten Gegner so überzeugen konnten. Alle drei Remisen kamen zudem aus einer Position der Stärke zustande. Frans, Christoph und Peter waren über weite Strecken ihrer Partie ebenfalls in Vorteil.

Die Partie des Tages spiele einmal mehr Manuel, der gegen den alles andere als ungefährlichen Hans-Hubert Sonntag seinen König in der Mitte ließ, einen kreativen Angriff mit dem g-Bauern vortrug, am Damenflügel eine Qualität opferte und dann am Königsflügel ein von einem Damenopfer gekröntes Massaker anrichtete.

So macht Schach Spaß.

Christoph Kamp