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SK 32 III, Verbandsklasse A, Runde 5

An einem ungewöhnlichen Spielort, in der Josefsschule, empfing die Dritte den Verfolger aus Emsdetten. Gleich vier Stammspieler mussten bei der Verteidigung der Tabellenführung ersetzt werden, und das gegen einen Gegner, der die Schachfreunde Olfen in einer ähnlichen Konstellation mit 6:2 von den Brettern gefegt hatte. Und sie kamen in Bestbesetzung.

 

1.

Greßhoff,Werner

--

Lemli,Thomas

1:0

2.

Sundorf,Jannik

--

Goihl,Mona

1:0

3.

Virnyi,Julius

--

Lücke,Thomas

0:1

4.

Gottkehaskamp,Philipp

--

Colmer,Willi

1:0

5.

Kuessner,Thilo

--

Dieks,Matthias

0:1

6.

Fox,Jonas

--

Hemmers,Dieter

1:0

7.

Stremmer,Dieter

--

Nöring,Andreas

0:1

8.

Roedig,Martin,Dr.

--

Fehlings,Gerd

0:1

 

Den insgesamt besseren Start hatten dann aber wir. In einer bis dahin ausgeglichenen Partie stellte Jonas' Gegner plötzlich zweizügig seine Dame ein und gab wenig später auf. Dieter stand zu diesem Zeitpunkt allerdings schon auf verlorenem Posten. Nach einem Eröffnungsschnitzer geriet sein König in der Brettmitte in ein Kreuzfeuer und konnte sein nacktes Leben nur durch ein Figurenopfer retten. Allerdings machte es Dieter keinen Spass ohne einen Hauch von Kompensation noch lange weiter zu spielen. Besser machte es Philipp: aus einer Benoniartigen Stellung holte er schnell einen Vorteil. Als sein Gegner dann auch noch seinen wichtigsten Bauern, den auf d6, einstellte, hatte er überhaupt keine Mühe, den Punkt einzusacken.

Nach einer ausgeglichen verlaufenen Partie konnte ich schließlich in die Stellung meines Gegners eindringen, als dieser langsam in Zeitnot geriet. Nach einem Generalabtausch konnte er sich ohne Materialeinbuße nicht mehr rühren.Der Mehrbauer, der dabei abfiel, machte dann plötzlich ganz lange Schritte Richtung Grundreihe und war schließlich nicht mehr zu stoppen. Leider hatte Thilo schon in der Eröffnung einen folgenschweren Fehler begangen. Sein Gegner opferte eine Figur und erhielt dafür zwei Freibauern direkt vor Thilo's König und eine offene Turmlinie. Bis zur Zeitkontrolle konnte Thilo - unter kräftiger Mihilfe seines Gegners - das Schlimmste verhindern, am Ende wurde der Druck jedoch zu groß, so dass wir nach der Zeitkontrolle knapp mit 3:2 führten.

Die Partie an Brett 8, wo Martin wacker gegen einen um 300 DWZ-Punkte höher eingestuften Gegner gekämpft hatte, führte dann leider zum Ausgleich. Zwischenzeitlich hatte er mit Weiß einen Mehrbauern und klaren Vorteil. Ein einem Schwerfiguerenendspiel waren dann aber bald zwei Bauern futsch und der entfernte Freibauer schaffte es bis auf die zweite Reihe, wo er nur noch unter Turmverlust von der Umwandlung abzuhalten war.

Julius erging es nicht besser. Nach einer Partie mit wechselndem Vorteil landete er am Ende in einem Endspiel mit Minusbauer, hatte allerdings Läufer gegen Springer. Einen Zug vorm Ende war es noch ausgeglichen, ein Fingerfehler führte dann aber dazu, dass ein Freibauer seines Gegners nicht mehr zu stoppen war.

Jannik musste dann die Kohlen aus dem Feuer holen. Er stand die ganze Partie über besser, einen Fortschritt gab es dann aber erst, als seine Gegnerin in ein aussichtsloses (!) Turmendspiel mit drei Minusbauern abwickelte. Am Ende reichten die letzten 30 Sekunden, um einen Bauern umzuwandeln und ein Matt zu erzwingen.

Ein spannender und hart umkämpfter Mannschaftskampf führte am Ende zu keinem einzigen Remis. Eines hätte es zumindest sein dürfen...