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SK V., Bezirksliga, Runde 5

SK Dülmen II. - SK 32 Münster V. 3,5 : 4,5

Der erste Sieg

 

1. Berthold Reufer ´- Artur Matula remis
2. Ludwig Bruins ´- Ulrich Wehling remis
3. Dr. Horst Gehlen  ´- Dr. Wolfgang Thomas 0 : 1
4. Sascha Lober ´- Wolf-Dieter Raschke 0 : 1
5. Bernd Bickmann ´- Dr. Michael König 0 : 1
6. Heinrich Lindemann ´- Dr. Johannes Arndt 1 : 0
7.  Paul Rössing ´- Meinhard Sobel remis
8. Nikolai Jarre ´- Rolf Redemann 1 : 0

Im vierten Spiel endlich der erste Sieg (in der 3. Runde waren wir spielfrei). Mit nunmehr drei Punkten und Platz 7 in der Tabelle sieht die Welt schon wieder etwas freundlicher aus. 

Es war spannend. Weil wir an mehreren Brettern lange gedrückt standen, hatte Artur Matula (ich war nicht vor Ort) zwischenzeitlich den Eindruck, dass der Mannschaftskampf schon fast verloren war. Umso schöner, dass es mit viel Kampfgeist und etwas Glück doch noch zum Gewinn der beiden Punkte reichte. Ein "Knackpunkt" für die Wende zu unseren Gunsten war das Spiel an Brett 3. Hier wurde Wolfgang Thomas in einer ruhigen Stellung ein Remis angeboten. Im Hinblick auf die für uns insgesamt kritische Situation und nach Rücksprache mit MF Wolf-Dieter Raschke spielte Wolfgang weiter und gewann binnen kurzem zwei Bauern. Sein konsternierter Partner stellte daraufhin seine Dame ein und gab auf. 

Am Spitzenbrett hatte Artur Matula positionelle Vorteile nach der Eröffnung, die aber in einem Doppel-Turmendspiel nicht zum Gewinn reichten. Auch Ulrich Wehling kam aktiv aus der Eröffnung, Ludwig Bruins ließ jedoch nichts "anbrennen" und nach dem Tausch der Türme einigte man sich auf eine Punkteteilung. 

Wolf-Dieter opferte in einer komplizierten, für ihn nachteiligen Stellung fast zwangsläufig einen Turm und gewann dafür überraschend zwei Leichtfiguren und schließlich etwas glücklich auch den vollen Punkt. In beiderseitiger Zeitnot überschritt Sascha Lober die Zeit. In der Partie zwischen Bernd Bickmann und Michael König kam es nach ungleichen Rochaden zu klassischen Flügelangriffen auf die gegnerische Königsstellung, in denen Michael mit den weißen Figuren die Initiative behielt und mittels Doppelangriff Bauern und den für das Endergebnis entscheidenden Punkt gewann. 

Auch Meinhard Sobel und Paul Rössing griffen nach gleichfalls unterschiedlichen Rochaden wechselseitig auf  beiden Flügeln an. Nach zähem Ringen endete das Duell durch Zugwiederholung remis. Johannes Arndt verlor mit den schwarzen Steinen in einem Sizilianer einen Zentralbauern und konnte letztlich die Umwandlung eines Mehrbauern durch den Routinier Heinrich Lindemann nicht verhindern. Rolf Redemann spielte gegen den nach Wertungspunkten deutlich überlegenen Nikolai Jarre lange eine gute Partie. In einem ausgeglichenen Endspiel berechnete Rolf eine Variane leider falsch und verlor.