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  • Thomas Schlagheck

Strategiespiele

 

Strategie Artikel

Schach ist ein beliebtes Brettspiel, bei dem zwei Spieler mit verschiedenen Spielfiguren gegeneinander antreten. Jeder bewegt abwechselnd eine Figur über das Spielfeld. Das Ziel bei dem Brettspiel besteht darin, den gegnerischen König bewegungsunfähig zu machen, mithin schachmatt zu setzen. Der nachfolgende Artikel behandelt das Thema Schach Strategie, das japanische Brettspiel Go und alternative Strategiespiele.

Kriegsspiel Schach

Schach ist auf der ganzen Welt als bedeutendstes Brettspiel bekannt und wird sowohl Daheim unter Freunden als auch in großen Wettbewerben gespielt. Diese Information ist selbstverständlich bekannt. Über die Ursprünge des Schachspiels gibt es allerdings mannigfache Meinungen. Eine weit verbreitete Theorie besagt, dass das Schachspiel aus Persien aus der Zeit Chosraus I. um 531-579 stammt und als Kriegsspiel definiert worden ist. Zu der Zeit wurden die Spielfiguren Shah (König), Asp (Pferd) und Piyadak (Fusssoldat) genannt. Nach Europa gelangte das Spiel letztlich aus Konstantinopel im achten Jahrhundert nach Russland.

Schachregeln erklärt

Zu Beginn eines Schachspiels befinden sich 32 Figuren auf dem Spielfeld. Jeder Spieler positioniert seine 16 gleichfarbigen Figuren auf den Feldern A1 bis H2. Neben den Bauern, die sich lediglich ein Feld geradeaus bewegen können, besitzt ihr acht Figuren, die sich über mehrere Felder geradeaus oder diagonal schlagen. Zwei Regeln sind besonders zu beachten: Eigene Figuren dürfen mit Ausnahme von dem Springer und dem Turm nicht übersprungen werden. Außerdem muss sich ein König, der von einem Gegenspieler bedroht wird, aus dem Schach bewegen oder von einer anderen Figur gerettet werden. Letztlich gewinnt der Spieler, welcher den gegnerischen König schachmatt setzt. Dies impliziert, dass der König in der nachfolgenden Runde der Niederlage nicht mehr entgehen kann.

Nicht ganz so populär ist hierzulande das japanische Brettspiel Go für zwei Spieler. Auch hier setzen die Spieler nacheinander einen Stein auf das Brett. Gegnerische Steine können geschlagen werden, indem sie vollends eingeschlossen werden. Letztlich gewinnt der Teilnehmer, der das Spiel dominiert und den Hauptteil des Spielbrettes besetzt hat. Grundsätzlich ist Go komplexer konstruiert als Schach, weil es mit dem Selbstmord, dem Ko und einigen anderen Aktionen noch Sonderregeln zu beachten sind. Allerdings ist auch dieses Spiel mit ein wenig Übung gut zu meistern und macht dann auch viel Spaß.

 

 

 

Alternative Strategiespiele

Neben klassischen Strategiespielen wie Schach gibt es eine Reihe moderner Spiele, bei denen die Anwendung einer Strategie zum Erfolg führt. Obwohl Poker rechtlich in Deutschland als Glücksspiel gewertet wird, ist sein strategischer Charakter unverkennbar. Nur die Kenntnis der Wahrscheinlichkeitsrechnung, die konsequente Anwendung einer gewählten Strategie und die Ausspielung seiner Gegner führen langfristig zum Erfolg.

Poker wird mit einem 52er-Kartendeck zumeist in der Variante Texas Hold’em No Limit gespielt. Bei diesem Modus erhält jeder von bis zu zehn Spielern zwei Karten, welche gemeinsam mit den Gemeinschaftskarten eine Kombination bilden. Die einfachste Kombination stellt das Pärchen in einfacher und doppelter Ausführung dar. Danach folgen der Drilling, die Straße und das Flush, bei dem fünf Karten in einer Farbe gebildet werden. Die stärkste Hand ist der Royal Flush, bei dem eine Straße von Zehn bis Ass in der gleichen Farbe vorliegt.

Anfänger sollten sich für die Tight-Aggressive-Strategie entscheiden. Hierbei werden lediglich erfolgsversprechende Karten wie zum Beispiel zwei Asse, zwei Damen oder Ass König gespielt. Starke Hände werden dann auf jeden Fall mit einem Raise oder sogar All-In verteidigt oder sogar selber herausgefordert. Mittelmäßige Karten wie Ass Bube werden nur in später Position rechts neben dem Blind erhöht. Euer Ziel ist es, euer Geld als Favorit in die Mitte zu stellen und euren Gegenspielern die Spielchips abzunehmen. Wer sich langfristig an die Strategie hält und seine Aktionen gemäß der Wahrscheinlichkeitsrechnung ausführt, wird langfristig profitabel Pokerspielen. Dabei ist es unerheblich, ob ihr in einer Spielbank oder im Internet bei PokerStars, TitanPoker und Konsorten spielt. Die Grundregeln bleiben schließlich dieselben.